Downloads

Vorbemerkung

Bei den folgenden Download-Dateien handelt es sich um Texte, Musikalien und sonstige Unterrichts- und Arbeitsmaterialien, die Sie auf Ihren Computer herunterladen können, um sie in Ruhe zu studieren oder auszudrucken. Die Dateien im ZIP-Format komprimiert und können mit den gängigen Komprimierungsprogrammen "entpackt" werden.Die Inhalte selbst sind im PDF-Format gespeichert und können mit dem Acrobat-Reader der Fa. Adobe gelesen und ausgedruckt werden.

Sollten Sie das Freeware-Programm Acrobat-Reader noch nicht auf Ihrem Computer installiert haben: Sie finden unter www.adobe.de einen Link zur entsprechenden Download-Site. Der Acrobat-Reader ist aber auch auf fast allen CDs enthalten, die den gängigen Computer-Zeitschriften beiliegen.

Sämtliche Materialien, die hier aufgeführt sind, unterliegen dem Urheberrecht, d.h.: Die Nutzung und Vervielfältigung für private Zwecke ist erlaubt, jede weitergehende kommerzielle Verwertung oder der Einsatz zu Unterrichts- und Schulungszwecken bedarf jedoch der ausdrücklichen Einwilligung des Urhebers. Das Zitieren oder Vervielfältigen der Materialien (auch in Auszügen) ohne Urheber- und Copyright-Vermerk (bzw. Angabe der Quelle) ist nicht gestattet.

Skripte (Einführungen)

Notenschrift (W. Lempfrid)
Eine Anleitung zum Notenlesen
(erweiterte Fassung des Online-Textes).
Download (781 KB)

Tonleitern (Dur, moll) (W. Lempfrid)
musikgeschichtliche Entwicklung der Skalen, Dur-Tonalität, Tetrachord-Modell, Quintenzirkel, die verschiedenen Moll-Tonalitäten.
Download (464 KB)

Intervalle (W. Lempfrid)
Stufenmodell der Intervalle, Konsonanz, Dissonanz, Obertöne, Affektgehalt, Komplementär-Intervalle, enharmonische Umdeutung.
Download (511 KB)

Dreiklänge (W. Lempfrid)
Schwingende Saiten und Obertöne, Dur-Dreiklang, Kadenz-Prinzip, Grundstellung und Umkehrungen.
Download (51 KB)

Spielhaltung (W. Lempfrid)
Anmerkungen zu Klavierstühlen, Sitzposition, Körperhaltung und Atmung.
Download (169 KB)

Skandal und Provokation (W. Lempfrid)
Druckfassung des Online-Textes.
Download (153 KB)

Diverse Materialien

Bastelbögen

Tastatur-Modell
Intervall-Schablonen
Download (17 KB)

Diese Schablonen (zum Ausschneiden) sind in erster Linie gedacht als visuelle Hilfmittel und Arbeitsmaterialien für die Skripte zu Notenschrift, Tonleitern, Intervalle etc.

Lernkartei

Tonhöhen
Download (3 Blätter – 16 KB)

Intervalle
Download (80 Blätter – 2.719 KB)

Dreiklänge
Download (24 Blätter – 124 KB)

Anleitung
für das Arbeiten mit Lernkarteien (in Arbeit)

Der Umfang der Lernkarteien erklärt sich daraus, daß alle Varianten nicht nur im Violin- und Baßschlüssel, sondern auch in den beiden C-Schlüsseln für Viola und Violoncello präsentiert werden. Damit ist die Lernkartei nicht nur für Pianisten von Nutzen. (Abgesehen davon, daß auch der klavierspielenden Zunft das flüssige Lesen des C-Schlüssels nicht schadet.) Bei den Intervallen habe ich (zu Trainingszwecken) auch "abwegige" Varianten mit doppelten Alterierungen aufgenommen. Im Einzelfall wird der Nutzer also aussondern müssen, was ihm nicht wichtig scheint.

Die ZIP-Dateien enthalten jeweils zwei PDF-Files: Vorder- und Rückseite (Aufgabe und Lösung). Der Übersichtlichkeit halber empfiehlt es sich, die drei Themenbereiche auf verschiedenfarbigem Papier oder Karton auzudrucken.

Spiele

Notenrätsel
Download (4 Blätter – 22 KB)

Noten-Domino
Download (5 Blätter – 40 KB)

Musikalien

Aus Gründen des Urheberrechts stehen hier nur Musikalien zur Verfügung, die urheberrechtlich nicht mehr geschützt sind. Studien- und Arbeitsmaterialien zur zeitgenössischen Musik und zur Unterhaltungsmusik kann ich deswegen leider nicht zum Download anbieten.

Bach, Johann Sebastian:
Verzierungs-Tabelle für Wilhelm Friedemann Bach.

Diese Verzierungstabelle findet sich in dem Klavierbüchlein, das J.S. Bach um 1720 für seinen Sohn Wilhelm Friedemann angelegt hat. Diese tabellarische Übersicht wird in der Bach-Literatur vielfach als "Maß aller Dinge" angesehen, was die Ausführung der Bachschen Verzierungen angeht. Man sollte sich jedoch vor Augen halten, daß Bach sie für einen Klavieranfänger geschrieben hat (Wilhelm Friedemann war damals zehn Jahre alt). Die Tabelle gibt sicherlich einen ersten Einblick, wie Bach sich die Ausführung der Verzierungen gedacht hat. Man darf sie jedoch nicht als starren Regelkanon ansehen, sondern eher als Anregung für eine eigenständige Ausgestaltung der Verzierungen benutzen.

Download – Faksimile (in Vorbereitung)
Download – moderne Notation (20 KB)

Bach, Johann Sebastian:
Dreistimmige Sinfonien, BWV 787-801 – Partitur (3-stg.) Anm. 1 mit Fingersätzen

Die Notierung der drei Stimmen in Partituranordnung mit separaten Notensystemen erleichtert die strukturelle Analyse der polyphonen Textur. Gleichzeitig wird das Auge geschult, mehrere Systeme auf einmal zu erfassen (Partiturspiel).

Die Fingersätze und die Verteilung der Mittelstimmen auf die linke und rechte Hand sind in Praxis und Unterricht erprobt. Sie orientieren sich in erster Linie an den Gegebenheiten "moderner" Instrumente. Auf dem Cembalo mit schmaleren Tasten und geringerem Tiefgang sind durchaus auch andere Lösungen (evtl. unter Vermeidung des Daumens) denkbar.

Bach, Johann Sebastian:
Sinfonia Nr. 5 in Es-Dur, BWV 791 – mit Fingersätzen und Auflösung der Manieren Anm. 1
Download (222 KB)

Da die Sinfonia Nr. 5 weitgehend homophon-akkordisch gehalten ist, habe ich auf eine Notierung in Partitur verzichtet.

Bach, Johann Sebastian:
Wohltemperiertes Clavier, BWV 846-893 – Partitur Anm. 1 mit Fingersätzen

Siehe den Kommentar zu den dreistimmigen Sinfonien.

Wohltemperiertes Clavier I

Wohltemperiertes Clavier II

Bach, Johann Sebastian:
Praeludium für Klavier in d-moll, BWV 940 – Partitur Anm. 1
Download (40 KB)

Siehe den Kommentar zu den dreistimmigen Sinfonien.

Bach, Johann Sebastian:

Aria mit 30 Veränderungen ("Goldberg-Variationen"), BWV 988 Anm. 1

J.S. Bach hat einige der Goldberg-Variationen für ein zweimanualiges Cembalo konzipiert. Diese Variationen sind durchaus auch auf einem einmanualigen Instrument realisierbar. Allerdings muß man an einigen Stellen, wo die Hände sich erfahrungsgemäß im Wege stehen und "Kollisionen" kaum zu vermeiden sind, die Stimmführung anders auf die Hände verteilen. Die Bearbeitungen von F. Busoni (Breitkopf 4315) und R. Kirkpatrick (Schirmer 1980) vermeiden, so weit es geht, jedes Kreuzen der Hände. Ich habe mich jedoch bemüht, das (pianistisch durchaus reizvolle) Prinzip der kreuzenden Hände möglichst beizubehalten und nur die "unfallträchtigen" Momente zu entschärfen.

Bach, Johann Sebastian:
Praeludium für Klavier in c-moll, BWV 999
Akkordische Zusammenfassung Anm. 1
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Die akkordische Zusammenfassung der gebrochenen Bewegungsfiguren erleichtert das Erkennen der harmonischen Zusammenhänge und ist auch hilfreich beim analytischen Auswendiglernen.

Beethoven, Ludwig van:
Klaviersonate Nr. 1 in f-Moll, op. 2,1
Auflösung der Verzierungen (2. Satz) Anm. 1
Download (210 KB)

Beethoven, Ludwig van:
Klaviersonate Nr. 19 in g-moll, op. 49,1I
Auflösung der Verzierungen (1. Satz) Anm. 1
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Beethoven, Ludwig van:
Rondo für Klavier in C-Dur, op. 51,1
Auflösung der Verzierungen Anm. 1
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Mozart, Wolfgang Amadeus:
Klaviersonate in F-Dur, KV 332II
Auflösung der Verzierungen (2. Satz) Anm. 11
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Mozart, Wolfgang Amadeus:
Klaviersonate in C-Dur, KV 545II
Akkordische Zusammenfassung der linken Hand (2. Satz) Anm. 1
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Die Unterrichtserfahrung hat gezeigt, daß viele Klavierspieler Schwierigkeiten mit der melodischen Gestaltung der rechten Hand haben, weil sie durch die Alberti-Figurationen der linken Hand abgelenkt werden. Die akkordische Zusammenfassung der linken Hand ermöglicht es zum einen, sich stärker auf den melodischen Verlauf zu konzentrieren (aus dem Klaviersatz wird gleichsam eine "Aria" mit Generalbaß-Begleitung); zum andern erleichtert diese Schreibweise das Erkennen und Begreifen der harmonischen Zusammenhänge.

Mozart, Wolfgang Amadeus:
12 Pieces pour le Clavecin (komplett)
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  • Andante
  • Larghetto
  • Andante con Variationi
  • Menuetto - Trio. Allegretto (aus: Sinfonie KV 425)
  • Rondo. Allegro
  • Andante
  • Menuetto
  • Andante
  • Menuetto - Trio. Allegretto
  • Andante
  • Menuetto - Trio
  • Allegretto
  • Anhang: Allegretto "Sonatine in G-Dur"
    * * *
  • Titelblätter, Inhalt
  • Kritischer Bericht

Im Jahre 1801 erschien in Wien bei Artaria eine Sammlung mit 12 Klavierstücken von W.A. Mozart. Eine weitere Ausgabe wurde im Folgejahr bei Breitkopf und Härtel in Leipzig veröffentlicht. Die Urheberschaft Mozarts ist wohl zu Recht umstritten (das Köchel-Verzeichnis führt deswegen beide Sammlungen nur im Anhang auf), einige der musikalisch reizvolleren Stücke tauchen jedoch immer wieder (bis zur Unkenntlichkeit durch Herausgeberzusätze verunstaltet) unter dem Titel "Sonatine" in diversen Klaviersammlungen auf. Hier nun sind alle Stücke der Sammlung (ungeachtet ihrer musikalischen Qualität) in der originalen Fassung des Erstdrucks samt kritischem Bericht veröffentlicht.

Schumann, Robert:
Choral (Album für die Jugend, op. 68IV)
Partitur (4-stg.) Anm. 3
Choraltext
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Im Klavierunterricht wird der Schumann-Choral gerne als Pedal-Studie eingesetzt. Dies führt häufig dazu, daß der Spieler nur noch die vertikalen Akkord-Strukturen wahrnimmt und den melodischen Verlauf der Einzelstimmen aus dem Blick verliert. Auch wenn die Mittelstimmen für sich genommen wenig reizvoll sind, so bietet sich (gerade wegen der einfachen Faktur) die Beschäftigung mit der Partitur-Anordnung an, um die Aufmerksamkeit auf das Finger-legato zu lenken und ein Gefühl für den mehrstimmigen Satz zu bekommen.

Wenig bekannt ist, daß es sich bei Schumanns Choral um eine Adaption des protestantischen Chorals "Freu' dich sehr, o meine Seele" aus dem 16. Jahrhundert handelt. Als zeitgeschichtliches Dokument ist der Choraltext hier wiedergegeben.

Schumann, Robert:
Stückchen (Album für die Jugend, op. 68V)
separate Notierung der Einzelstimmen Anm. 3
Download (141 KB)

Die rechte Hand bereitet in der Regel wenig Schwierigkeiten. Problematischer ist die Gestaltung der linken Hand, da es sich hier letztlich um einen "verborgenen" zweistimmigen Satz handelt: Die Melodielinie der rechten Hand wird in der Unterdezime parallel geführt und dem ostinaten nachschlagenden g' angereichert. Die Differenzierung dieser beiden Ebenen fällt erfahrungsgemäß leichter, wenn sie dem Spieler auch visuell nahegebracht werden.

Anmerkungen / Quellenangaben:

(1) Die Ausarbeitung erfolgte auf der Grundlage der Urtext-Ausgaben des Könemann-Verlags, Köln.

(2) Partitur und Klaviersatz mit Fingersätzen.

(3) Die Ausarbeitung erfolgte auf der Grundlage der Urtext-Ausgaben des Henle-Verlags, München.